Visualisierung: © Schenk+Waiblinger Architekten, HamburgVisualisierung: © Schenk+Waiblinger Architekten, Hamburg
Visualisierung: © Schenk+Waiblinger Architekten, Hamburg
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Wettbewerb Schulauer Hafen in Wedel

Städtebaulicher Ideenwettbewerb zur Schaffung neuer maritimer Stadtquartiere und Freianlagen mit dem Flair der Elblage, 5. Preis

Ort: Wedel
Auftraggeber: Stadt Wedel
In Arbeitsgemeinschaft mit: Schenk + Waiblinger Architekten und Frank Sleegers Landschaftsarchitekt, beide Hamburg
Bearbeitungszeitraum: 2006
Fläche: ca. 30 ha

Wedel gewinnt neue maritime Stadtquartiere und Freianlagen mit dem Flair der Elblage. Die Bebauung des »Treppenviertels« an der Geestkante und das prägnante »Hafenquartier« erhalten mit der Bebauung der Ostmole ein attraktives vis à vis in der Elblandschaft. Durch die klare Struktur der Quartiere werden gleichzeitig die prägenden Landschaftsräume Wedels zu einem gesamthaften Naturerlebnis verbunden.

Das Gesamtkonzept gliedert sich auf in einzelne Bausteine, die den jeweiligen Standorten gerecht werden und unterschiedliche maritime Quartiere prägen.

Das Treppenviertel an der Hafenstraße und Schulauer Straße wird überwiegend mit Wohnungsbauten überplant. Die Gebäude in der ersten »Reihe« zur Elbe fächern sich in Zeilen auf, innere Wegeführung und kleine Plätze, Treppenanlagen und Rampen inszenieren die Topografie. Die Kopfbebauung des Hafenquartiers am Schulauer Hafen entsteht durch Verkürzung des Hafenbeckens und ermöglicht eine unabhängige Entwicklung des Hafenumfeldes. Das Bürgerhaus, SVWS-Vereinshaus und das Gästehaus des Schulauer Hafens bilden die zentralen öffentlichen Einrichtungen im Übergangsbereich des Hafenkopfes zum Wedeler Elbpark. Die Westmole wird durch die Dockschleuse und die durchgängigen Stegverbindungen zum Hafenkopf in das Fußwegesystem Wedels integriert. Die Bebauung der Ostmole besteht aus einer Mischung von Wohngebäuden in der ersten Reihe und Gewerbebauten in der Grundstückstiefe. Die Bebauung ist stadträumliche Kante zum neuen Elbpark und klarer räumlicher Abschluss des Gewerbe-, Freizeit und Hafengebietes im weiteren Westen.

Die Landschaft der Elbe ist Thema des Wedeler Elbparks. Mit seinem zum Landesschutzdeich ansteigenden Niveau finden hier alle charakteristischen Pflanzen der Elbaue ihren Platz. Um die Verbindung zwischen Landesschutzdeich und Elbe zu verbessern, wird der städtische Deich im Bereich des Parks um ca. 1,50 Meter abgetragen. Die Elbterrassen präsentieren sich als großzügige, multifunktionale Platzanlage. Der Elbanleger am Willkommhöft wird durch einen Ponton/Turm mit Kleingastronomie erweitert.