© 2016 LGV
© 2016 LGV

Entwicklungsprozess Hamburg Tibarg

Hamburg Eimsbüttel, Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg

Ort: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirk Eimsbüttel
Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Eimsbüttel
In Arbeitsgemeinschaft mit: büro luchterhandt, stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg
Fläche: 2,4ha
Bearbeitung: 2016

Auslöser für den Entwicklungsprozess im Bereich zwischen Tibarg und Garstedter Weg waren eine vertragliche Vereinbarung zwischen der FHH und dem Eigentümer des ehemaligen Ortsamtes Lokstedt bis 2018 das Planrecht zu ändern sowie die Aufgabe der benachbarten Anna-Warburg-Schule zum Ende des Schuljahres 2016 und das somit für eine neue Nutzung zur Verfügung stehende Schulgelände.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sollte eine Perspektive für die Neuordnung des Areals des ehemaligen Ortsamtes und der Anna-Warburg-Schule, aber auch des Kundenzentrums und der Freiflächen (Parkplatz bzw. Marktfläche sowie Grünflächen) erarbeitet werden, um den Bereich städtebaulich und nutzungstechnisch ganzheitlich zu betrachten.

Dabei gliederte sich der Entwicklungsprozess in zwei Phasen. Zunächst sollte mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens die frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der betroffenen Akteure vor Ort, der Nutzer, Anwohner, sozialen Institutionen, Grundeigentümer und der Gewerbetreibenden gewährleistet werden.

Durchgeführt wurden hierfür u.a. Interviews, ein Workshop für Jugendliche sowie eine öffentliche Planungswerkstatt als offenes Format in Form eines World-Cafés. An verschiedenen Thementischen wurde dabei den TeilnehmerInnen möglichst viel Gestaltungsspielraum eingeräumt.

Insgesamt gelang durch den Beteiligungsprozess ein Austausch mit den Akteuren vor Ort, das Sammeln und diskutieren von ersten Ideen für den Standort, das Vertiefen von Erkenntnissen sowie ein Informationsaustausch zwischen interessierten BürgerInnen und der Verwaltung. So wurden Ziele und Ideen für das Areal entwickelt, die dann in einer zweiten Phase in der Aufstellung eines Rahmenplans mündeten.

Der Rahmenplan bildet die Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren Niendorf 92, das nun durch ELBBERG Stadtplanung begleitet wird.