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Umweltbericht Holm „Östlich Wedeler Straße“

Umweltbericht für das Plangebiet südwestlich der Straße Achter de Möhl und östlich der Wedeler Straße (B 431) mit geplanter Neubebauung

Ort: Gemeinde Holm
Auftraggeber: Gemeinde Holm
Bearbeitungszeitraum: seit 2013
Fläche: ca. 1,9 ha

Im Änderungsbereich dieser 12. Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) „Östlich Wedeler Straße“ soll neue Wohnbebauung entstehen, da in der Gemeinde eine hohe Nachfrage nach Einfamilien- und Doppelhäusern besteht und Innenentwicklungspotenziale nicht verfügbar sind.

Der Umweltbericht ermittelt und beschreibt die Umweltauswirkungen für die 12. Änderung des FNP „Östlich Wedeler Straße“ gemäß § 2 Abs. 4 BauGB. Das Plangebiet wurde im wirksamen FNP der Gemeinde Holm bislang als Fläche für die Land- und Forstwirtschaft dargestellt; hier besteht zurzeit überwiegend Grünland. In der 12. Änderung des FNP soll es als Wohnbaufläche und gemischte Baufläche dargestellt werden.

Als voraussichtlich erhebliche Umweltauswirkung im Sinne des § 2 Abs. 4 BauGB, die mit der Planung vorbereitet wird, ist der Verlust von Bodenfunktionen durch Versiegelung sowie die Veränderung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu nennen. Ein Ausgleich der nachteiligen Umweltauswirkungen erfolgt im B-Plan Nr. 26.

Darüber hinaus beinhaltet der Umweltbericht eine artenschutzrechtliche Prüfung. Diese ergab, dass die Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 BNatSchG vermeidbar sind. Zur Vermeidung des Tötungstatbestandes sind im Hinblick auf die potenziell vorkommenden Brutvögel und Fledermäuse Bauzeitregelungen und ggf. ein näheres Untersuchen der zu rodenden Gehölze und abzureißenden Gebäude erforderlich. Aus gutachterlicher Sicht stehen nach Einhaltung der genannten Vermeidungsmaßnahmen keine jetzt erkennbaren Verbotstatbestände den Planungen entgegen.