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Zukunftsplan Altona

Bürger haben ein Leitbild für die Zukunft der inneren Stadtteile von Hamburg-Altona entwickelt, den Zukunftsplan Altona. 

Ort: Freie und Hansestadt Hamburg, Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord und Sternschanze
Auftraggeber: Bezirksamt Altona
Bearbeitungszeitraum: 2010-2011

Beteiligungsteam: polis aktiv/raum + prozess, Hamburg

Öffentlichkeitsarbeit: urbanista, Hamburg
Fläche: ca. 550 ha

Ausgangspunkt für den Zukunftsplan Altona ist der politische Beschluss der Bezirksversammlung, mit umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit einen Masterplan für die drei Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord und Sternschanze zu erstellen. Das zentral gelegene und gut erschlossene Plangebiet ist durch das Bevölkerungswachstum in Hamburg einem großen Entwicklungsdruck ausgesetzt. Zudem führt der demografische Wandel mit seinen Folgen zu großen gesellschaftlichen Veränderungen, denen Rechnung getragen werden muss.

Gemeinsam mit Bewohnern, Gewerbetreibenden, Einrichtungen, Initiativen, Politik und Verwaltung sollte deshalb mit dem Zukunftsplan die Entwicklung in den nächsten 20 Jahren vorausgedacht und ein räumliches Leitbild erarbeitet werden. Nicht Fachplaner, sondern Bürgerinnen und Bürger, Experten des Alltags, erarbeiteten hier im Dialog ihre Vorstellungen für die Zukunft des Stadtteils.

Dabei entwickelten die Beteiligten ein räumliches Leitbild mit Leitzielen und Umsetzungsstrategien für alle relevanten Themenbereiche, wie Wohnen, Arbeit, Freiraum, Mobilität, Miteinander und Beteiligung.

Seit Dezember 2010 wurden sie bei der Konkretisierung und nachvollziehbaren Darstellung Ihrer Ideen von ELBBERG als professionelle Planer unterstützt und begleitet.

Am Ende des intensiven Arbeitsprozesses hat sich ein Bild des Zukunftsplans Altona mit den wichtigsten räumlichen Aussagen herausgeschält, die Vision 2030. Sie stellt die Orte in den Mittelpunkt, an denen durch bauliche Veränderungen mehr Vielfalt und neue Lebensqualität entstehen sollen. Heute monofunktionale und untergenutzte Bereiche bieten Raum für zukunftsfähige urbane Entwicklungen. Die Potenziale von Schwerpunkträumen werden genutzt, um die Stadtteile zu stärken und besser untereinander sowie mit dem angrenzenden Stadtgebiet zu vernetzen.

Die Bezirksversammlung Altona hat Ende 2011 beschlossen, die entwickelten Vorschläge vertiefend zu bearbeiten und die Bürger an diesem Prozess zu beteiligen.