Luftbild des Ortskerns um 1995: © Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg
Luftbild des Ortskerns um 1995: © Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg

Revitalisierung des Ortskerns Lauenburg

Vorbereitende Untersuchungen gem. § 141 BauGB zur Revitalisierung des Ortskerns Lauenburg/Elbe im Rahmen des Förderprogramms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Ort: Lauenburg
Auftraggeber: GOS Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung mbH, Ludwigslust
Bearbeitungszeitraum: seit 2013
Fläche: ca. 47 ha.

Die städtebaulichen und funktionalen Missstände, insbesondere im Ortskern der Oberstadt sind offenkundig erkennbar. Die Grundproblematik stellen die stark befahrene B 5 / B 209, die den Ortskern durchquert sowie die zunehmende Funktionsschwäche und Entleerung dar. Ziel ist es, die Oberstadt mit dem Ortskern für Lauenburger und für Gäste als Zentrum zu stärken, weiterzuentwickeln, attraktiv zu gestalten und wieder zu einem lebens- und liebenswerten Ort zu machen.

Die Revitalisierung und Aufwertung der Oberstadt und des Ortskerns soll im Rahmen der Städtebauförderung erfolgen – die Oberstadt wurde bereits in das Städtebauförderprogramm »Aktive Stadt- und Ortsteilzentren« aufgenommen.

Gemeinsam mit der GOS erstellt ELBBERG das hierfür notwendige Gutachten, die Vorbereitende Untersuchungen. Im diesem Zusammenhang werden die vorhandenen städtebaulichen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Ortskern erfasst und analysiert und damit Grundlagen für die Entscheidung geliefert, ob und in welchem räumlichen Umfang Maßnahmen zur Funktionsstärkung der Oberstadt durchgeführt werden sollen.

Diese kommen in einem städtebaulichen Entwicklungs- und einem Maßnahmenkonzept zum Ausdruck. Dabei wurden Projekte, Strategien und Konzepte, die bereits im Vorwege im Rahmen einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet wurden, aufgenommen. Auch aktuelle positive Entwicklungen im Ortskern sollen Beachtung finden. Schwerpunkte sind: Beseitigung baulicher und funktionaler Missstände, Verbesserung und gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes sowie Neu- und Umnutzung nicht mehr bedarfsgerechter baulicher Anlagen.