Visualisierung: © Falcon Crest AirVisualisierung: © Bernadette Grimmenstein
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Neue Mitte Wilhelmsburg

Betreuung des Bebauungsplanverfahren für die Neue Mitte Wilhelmsburg. Auf dieser Grundlage sind die zentralen Bauten der Internationalen Bauausstellung IBA 2013 sowie der Internationalen Gartenschau igs 2013 entstanden.

Ort: Freie und Hansestadt Hamburg, Internationale Bauausstellung IBA 2013 und Internationale Gartenschau igs 201
Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirk Hamburg Mitte
Bearbeitungszeitraum: 2007–2010
Gesamtfläche: ca. 38,5 ha

Die städtebauliche und freiraumplanerische Gestaltung der sogenannten »Mitte Wilhelmsburg« nördlich und südlich der Neuenfelder Straße zwischen dem Wilhelmsburger Bürgerhaus im Westen und dem Berta-Kröger-Platz im Osten ist als ein Kernprojekt der IBA und der igs 2013 definiert.

Die IBA Hamburg GmbH hat unter Vorgabe der Planungen für die igs 2013 auf der Grundlage eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbes ein integriertes städtebauliches Konzept für die Mitte Wilhelmsburg durch die Büros Jo Coenen & Co und agence ter erarbeiten lassen. Dieses Konzept ist als Masterplan Grundlage für das Bebauungsplanverfahren.

Die Planungen der Mitte Wilhelmsburg sehen für die Bebauungspläne Wilhelmsburg 89 und 90 eine Mischung aus Wohnen, Büro und Verwaltung, Einzelhandel und Dienstleistung, Hotel sowie Sport- und Freizeitnutzungen in Parkflächen des zukünftigen Wilhelmsburger Volksparks vor.

Im Einzelnen sind der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung- und Umwelt (BSU) als städtebaulich markantes Gebäude mit Signalwirkung für die Mitte Wilhelmsburg an der Neuenfelder Straße sowie weitere Büro- und Verwaltungseinrichtungen, Wohnungen und in geringerem Umfang das Zentrum ergänzende Einzelhandelseinrichtungen geplant.

Die bestehende Berufsschule wird an ihrem Standort gesichert. Das Schwimmbad soll in die im Bebauungsplan Wilhelmsburg 90 geplante Passage verlegt werden.

Mit der Planung für eine Neue Mitte Wilhelmsburg soll die geographische Mitte der Insel unter Einbeziehung des neuen Wilhelmsburger Volksparks mit den dazugehörigen Kleingärten und den angrenzenden ehemaligen Bahnflächen aufgewertet werden und eine eigene Identität erhalten.

Mit der IBA und der igs 2013 ist der Großteil der Planung umgesetzt.